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Mozilla testet Übertragung des Surf-Verhaltens in Firefox

Firefox beinhaltet für einen begrenzten Zeitraum testweise ein Feature, was in Unternehmen sicher kritisch betrachtet werden wird: Die Mozilla Foundation experimentiert mit der Übertragung des Surf-Verhaltens zur Optimierung von Surf-Empfehlungen. Basis ist die Software Cliqz. Nach Angaben von heise.de steht hinter dem Unternehmen Burda. Zu einem kleinen Teil sei Mozilla beteiligt.

Die Mozilla Foundation schreibt dazu:  „Die Surf-Aktivitäten derjenigen Nutzer, die eine Firefox-Version mit Cliqz erhalten, werden an die Cliqz-Server gesendet; darunter auch die URLs der Seiten, die sie besuchen.“ Cliqz soll nach Angaben von Mozilla verschiedene Verfahren einsetzen, um sensible Daten zu schützen. Inwieweit das für den Unternehmenseinsatz ausreicht muss man individuell prüfen.

Das Experiment soll nur direkte Downloads des Browsers von Website betreffen und von diesen einen kleinen Teil. Das Addon kann zudem vom Nutzer auch deaktiviert werden. Bisher unklar ist, ob es einen Opt-in oder nur ein Opt-Out für Cliqz gibt und inwieweit der Nutzer informiert wird. Wie das mit dem Versprechen von Mozilla „Internet für Menschen, nicht für Profit“ zusammenpasst, wird sich während des Experiments zeigen. Auf jeden Fall ist das Feedback der Endnutzer bei heise.de recht deutlich. Der Beitrag dort hat die Marke von 1000 Kommentaren geknackt.

Mozilla hat hierzu eine Pressemitteilung herausgegeben.

Alternativen

Browser-Alternativen sind, genau betrachtet, nicht allzu zahlreich. Einen Blick wert ist zur Zeit auf jeden Fall der Browser Vivaldi. Er bietet in Sachen Add-Ons Chrome-Kompatbilität und ist genügsam beim Speicherverbrauch.